IKK Nord

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Bessere Behandlungsqualität durch die elektronische Gesundheitskarte

Der Startschuss ist gefallen

Die Einführung der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gilt als eines der anspruchsvollsten Informationstechnik-Vorhaben weltweit - fast 190.000 Ärzte und Zahnärzte, 21.000 Apotheken, über 2.000 Krankenhäuser und ca. 150 Krankenkassen sollen vernetzt werden.

Die neue elektronische Gesundheitskarte wird schrittweise die bisherige Krankenversichertenkarte ersetzen. Damit stellt die elektronische Gesundheitskarte den Schlüssel zu einem zeitgemäßen Gesundheitswesen dar, denn durch bessere Abstimmung und sinnvolle Ergänzungen der ärztlichen Behandlungen wird die Behandlungsqualität verbessert.

2011 neue Karten für 10 Prozent der Versicherten

Bis Ende des Jahres 2011 wird die IKK zunächst etwa 10 Prozent aller Versicherten mit der neuen Gesundheitskarte versorgt haben. In einer Übergangsphase werden dann die bisherigen Krankenversicherten-Karten und die neuen Gesundheitskarten parallel im Einsatz sein. Das bedeutet, dass dann jeder Versicherte einer Krankenkasse 2 Karten im Portemonnaie hat.


Alles auf einer Karte

Vorderseite der Gesundheitskarte der IKK Nord

Das Herzstück der neuen Karte ist ein verbesserter Prozessorchip. Der Mikroprozessor kann Schritt für Schritt erweitert werden. So werden auf der elektronischen Gesundheitskarte zunächst nur die gewohnten Versichertendaten wie z.B. Name, Geburtsdatum und Krankenkasse gespeichert.

Um möglichem Kartenmissbrauch vorzubeugen, wird die neue Gesundheitskarte mit einem Foto der bzw. des Versicherten ausgestattet.

Informieren Sie sich über die Anforderungen an das Lichtbild auf der Gesundheitskarte.

 

EHIC auf der Rückseite der eGK

Die Rückseite der Karte enthält die Berechtigung zur Behandlung im europäischen Ausland. Sie stellt die Europäische Krankenversicherungskarte dar, die den bisherigen Auslandskrankenschein ersetzt.


Schneller gesund dank wichtiger Zusatzdaten

Später soll die Gesundheitskarte weitere Funktionen aufweisen. So können, auf freiwilliger Basis, zusätzlich auch Notfalldaten (wie z.B. Unverträglichkeit von Medikamenten) gespeichert werden. Damit trägt die elektronische Gesundheitskarte dazu bei, belastende Doppel- und Mehrfachuntersuchungen zu vermeiden, Behandlungen schneller zu beginnen und im Notfall sogar Leben zu retten - denn Ärzte und andere Behandler können mit ihrem Heilberufsausweis direkt auf die Daten zugreifen. Die Entscheidung, welche Zusatzdaten gespeichert und eingesehen werden können, liegt allein beim Versicherten.


Fragen rund um die elektronische Gesundheitskarte

Fragen rund um die elektronische Gesundheitskarte beantwortet die IKK Nord unter der Hotline 0800 3610361 (gebührenfrei) oder per E-Mail an egkatikk-nord.de. Selbstverständlich halten wir Sie auch an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Zusätzlich finden Sie auch im Internet weitere Informationen. Das Bundesministerium für Gesundheit bietet unter http://www.bmg.bund.de/ neben allgemeinen Informationen zu Funktionen und Datensicherheit auch einen Frage-/Antwort-Bereich mit Hintergrundinformationen wie zum Beispiel zu den zukünftigen Anwendungen der Gesundheitskarte.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie daneben auf der Internetpräsenz der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (Gematik), die mit der Durchführung des Projekts betraut ist: www.gematik.de.