„Schlaf gut und träum was Schönes“ - mit diesem Gute-Nacht-Wunsch gehen viele Menschen allabendlich schlafen. Doch für Viele ist genau das leichter gesagt als getan: sie haben zum Teil erhebliche Schlafstörungen. Wir haben für alle Interessierten hier Informationen rund um den guten und damit gesunden Schlaf zusammengetragen. Außerdem wollen wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie nach einer guten Nacht erholt aufwachen können.

Jeder Mensch schläft im Durchschnitt sieben Stunden pro Tag - besser pro Nacht. Er verbringt also ein knappes Drittel seiner Lebenszeit schlafend. Und das am besten in entspannter Lage im Bett. Die Entspannung ist wichtig fürs Einschlafen und fürs Durchschlafen, denn während sich die Muskeln beim Schlafen entspannen wollen und müssen, passiert im Körper eine ganze Menge Wichtiges: Das Immunsystem setzt sich mit den Angriffen von Bakterien und Viren auseinander, die dem Menschen tagsüber begegnet sind und im Gehirn wachsen neue Nervenzellen.
Beim Schlafen entscheidet das Gehirn, welche neuen Informationen, die der Mensch am Tag aufgenommen hat, im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Neues wird mit bekanntem verglichen und eingeordnet. Allerdings werden für neue Informationen ein paar alte gelöscht, die sich als nicht mehr so wichtig erwiesen haben. Die kurze Formel dafür ist, dass der Mensch im Schlaf lernt.
Und noch etwas passiert im Körper: Beim Schlafen regeneriert er sich. Der Körper schüttet Wachstumshormone aus. Kinder wachsen im Schlaf und bei Erwachsenen regenerieren sich die Zellen.
Wer über längere Zeit zu wenig Schlaf bekommt, dem sieht man das als erstes an der Haut an - sie wirkt grau und angestrengt. Gleichzeitig wird das Immunsystem geschwächt und Krankheitserreger können sich leichter einnisten. Außerdem kann Schlafmangel Übergewicht und Typ-2-Diabetes begünstigen. Zudem lässt die Konzentration nach und das Erinnerungsvermögen leidet - und das ist speziell für Prüflinge eine Zwickmühle: Lernen oder schlafen?
Für jeden Menschen gibt es Phasen, in denen sie oder er schlecht schläft. Von Schlafstörungen spricht man aber erst, wenn man mehr als drei Nächte pro Woche in einem Zeitraum von mehr als einem Monat nicht richtig schlafen kann. Medizinisch werden mehr als 80 Formen von Schlafstörungen unterschieden . Die werden aufgeteilt in primäre und sekundäre Schlafstörungen: Primäre Schlafstörungen können durch Nervosität, Stress oder ungünstige Schlafbedingungen ausgelöst werden. Sekundäre Schlafstörungen treten in Folge von anderen Erkrankungen, z.B. einer Depression oder einer Schmerzerkrankung. Allen Schlafstörungen gemeinsam ist, dass sie sich auf die Leistungsfähigkeit bei Tag auswirken: Konzentrationsstörungen und Reizbarkeit sind die ersten Folgen, körperliche Folgen können dazu kommen. Deswegen ist es wichtig, dass Schlafstörungen beobachtet werden müssen und der Grund dafür gegebenenfalls medizinisch abgeklärt werden muss. Wenn es keinen medizinisch relevanten Anlass für die Schlafstörungen gibt, versuchen Sie es doch mal mit unseren Tipps. mehr
Siesta - was wir aus den mediterranen Urlaubsländern kennen, wird in Nordeuropa eher belächelt: die Mittagsruhe. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass mittags die Läden geschlossen hatten und man sich nach dem Mittagessen ausruhte, um am Nachmittag wieder leistungsfähig zu sein. Jeder Mensch hat seinen Tagesrhythmus, bei dem die Leistungsfähigkeit nach der Mittagspause abfällt: Das „Suppenkoma“. Man wird müde und die Arbeit geht nicht mehr so konzentriert und flott voran.
Wenn Sie dem mittäglichen Schlafbedürfnis nachgeben wollen und können, lassen Sie den Schlaf nicht zu lang werden. Denn sonst können Sie womöglich in der Nacht nicht schlafen. Folgende Tipps können Ihnen helfen, die kurze Ruhepause erholsam zu machen:
Zum guten und gesunden Schlaf gehört auch ein passendes Bett. Dabei sollte man sich nach den individuellen Vorlieben seine Matratze aussuchen. In Fachgeschäften haben Sie nicht nur die Möglichkeit zum Probeliegen, sondern Sie können eventuell auch eine Matratze länger testen. Gleiches gilt für das Kopfkissen, das ja beim Schlafen die Halsmuskulatur entlasten und den Kopf stützen soll.
Egal für welche Matratze, Bettdecke und Kopfkissen Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass alles immer mal wieder gereinigt wird. Regelmäßiger Wäschewechsel sollte selbstverständlich sein, damit sich keine Krankheitskeime oder gar ungebetene Gäste wie Flöhe und Milben einnisten können. Speziell für Allergiker gilt, dass das komplette Bettzeug gut zu reinigen ist, damit Hust- und Niesattacken, tränende Augen und juckende Haut nicht zu einem Problem werden.
Paare sollten unbedingt zwei Matratzen kaufen. Denn jeder hat seine Größe und Gewicht, auf das die Matratzenhärte abgestimmt ist. Und jeder von beiden hat einen anderen Schlafrhythmus. Es darf nicht passieren, dass sich einer von beiden umdreht und der andere durch diese Bewegung gestört oder gar geweckt wird. Das bekommt dem Schlaf nicht gut - und der Partnerschaft damit auch nicht.
Guter Schlaf hat auch immer etwas mit Regelmäßigkeit zu tun - der Mensch ist nun mal ein „Gewohnheitstier“. Versuchen Sie, folgende Regelmäßigkeiten für Ihren guten Schlaf einzuhalt:
Wenn Sie über längere Zeit schlecht geschlafen haben oder in der Nacht aufgewacht sind und nicht sofort wieder einschlafen konnten, dann versuchen Sie doch mal, sich an folgende Tipps zu halten:

Wenn Sie noch etwas für Ihren gesunden Schlaf tun wollen, dann eignen Sie sich Entspannungsübungen an. Damit bringen Sie Ihren Körper und Ihren Kopf zur Ruhe. Dazu haben wir die IKK-Broschüre „Entspannung“ für Sie. Die Broschüre können IKK Nord-Mitglieder kostenlos per Mail an gesundheit@ikk-nord.de anfordern. Geben Sie in der Mail bitte Ihre Versichertennummer und Ihre Adresse an, dann erhalten Sie die Broschüre von uns postwendend und kostenfrei.
Wenn Sie noch mehr darüber wissen wollen, was beim Schlafen passiert, welche Schlaftypen es gibt oder was beim Träumen in Ihrem Kopf vor sich geht, schauen Sie mal nach unter:
| Linktipp |
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| http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Schlaf/ |
Im Rahmen der IKK Nord Präventionskurse bieten wir Ihnen auch Entspannungskurse an. Auch in Ihrer Nähe findet ab demnächst wieder ein Kurs statt.
Link zu den Präventionskursen
Sie haben Fragen zum gesunden Schlafen? Die IKK Nord Präventionscenter helfen Ihnen gern weiter.
Link zu den Präventionscentern
Ihre Fragen beantworten unsere Kundenberater in den Servicecentern der IKK Nord gerne persönlich oder am Telefon (Kontaktdaten). Oder Sie senden einfach eine
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