Die Nutzung des Internets kann zu einem stark exzessiven, selbstschädigenden Problemverhalten werden. Besonders unkontrolliert werden Chatrooms, Online-Spiele, Musikbörsen und Erotikangebote von den Betroffenen genutzt.
Die übermäßige Nutzung des Internets ist allerdings keine eigenständige Diagnose sondern in den meisten Fällen Ausdruck weiterer Probleme oder psychischer Störungen wie: Depressionen, Angststörungen oder Suchtmittelmissbrauch oder -abhängigkeit. Häufig können sich Betroffene nicht entspannen, besitzen einen ausgeprägt niedrigen Selbstwert und depressives Erleben. Soziale Kontakte gehen verloren und Aufgaben und Interessen werden vernachlässigt, das geht bis hin zu schulischen Abstürzen und beruflichem Fehlverhalten. In vielen Fällen wird das Internet als Möglichkeit genutzt, um anderen Problemen zu entkommen - ein Teufelskreis.
Wie können Betroffene dem Teufelskreis entkommen? Und welche Hilfestellungen gibt es? Ratsuchende, sowohl Betroffene als auch Angehörige, können sich am 2. August 2010, in der Zeit von 16.30 - 18.30 Uhr, in der Online-Suchtberatung von qualifizierten Fachkräften zum Thema „Gefangen im Netz – Suchtgefahr Internet ?!“ zu diesen und anderen Fragen beraten lassen.
Die virtuelle Beratungsstelle ist ein Internetprojekt der ATS, der Ambulanten und Teilstationären Suchthilfe des Landesvereins für Innere Mission in Schleswig-Holstein. Die IKK Nord unterstützt dieses Beratungsangebot. Regelmäßig am ersten Montag im Monat beraten die Mitarbeiter der ATS von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr im Live Chat zu Suchtproblemen.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf mehr.