Die gestrige Telefonberatung der IKK Nord zum „Schwindel – das Karussell im Kopf“ war ein voller Erfolg. „Über sechs Stunden lang war unsere beratende Ärztin, Frau Dr. med. Stephanie Arndt, gefragt. Offenbar haben wir mit diesem Thema einen Volltreffer gelandet“, freut sich Ralf Hermes, Vorstand der IKK Nord.
Der Leidensdruck bei den Betroffenen ist sehr groß, denn häufig haben sie eine wahre Odyssee durch verschiedene Arztpraxen hinter sich, ohne dass sich ihr Schwindel bessert. Schwindel kommt sehr häufig vor, ist allerdings nur ein Symptom. Die Betroffenen erleiden einen Verlust an Lebensqualität, weil sie sich z.B. nicht mehr trauen, Fahrrad oder Auto zu fahren. Zu groß ist die Angst, einen Unfall zu verursachen.
Ursachen für den Schwindel gibt es viele: Das können neurologische Gründe, hoher Blutdruck, Blockaden im Bereich der Halswirbelsäule, Gefäßverengungen im Hals- oder Kopfbereich oder einfach nur ein Eisenmangel sein. Besonders ältere Menschen leiden unter Schwindel, weil sie zu wenig trinken. Auch Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten können zu Schwindel führen.
„Klagen Betroffene über Schwindelanfälle, muss zunächst in einem ausführlichen Gespräch geklärt werden, was den Schwindel auslöst. Dabei können meist schon viele Ursachen ausgeschlossen werden. Dann werden die Betroffenen zu Fachärzten überwiesen, die wiederum zu Klärung der Ursache mehrere verschiedene Tests durchführen müssen. Die Suche nach der Ursache gleicht also einer Detektivarbeit“, so Dr. Arndt. Bei wem – meist nach längerer Zeit mit mehreren Arztbesuchen – die Ursache für den Schwindel abgestellt wird, fühlt sich dann „wie mit einem 6er im Lotto“. Die IKK Nord konnte mit ihrer gestrigen Gesundheitshotline in vielen Fällen helfen, die Suche nach dem Symptom einzugrenzen.
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Ein neues Programm unterstützt die individuelle Bewältigungsstrategie
Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit, die Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen auslösen kann. Neben der ärztlichen Behandlung können Patienten selbst viel dazu beitragen, den Blutdruck positiv zu beeinflussen. Hier setzt die IKK Nord mit einem weiteren Beratungs- und Betreuungsprogramm an. Unterstützt wird die Kasse durch die AnyCare GmbH, einem Unternehmen, das sich im Versorgungsmanagement etabliert hat.
Es geht um eine qualitätsgesicherte und wirksame - in der Regel telefonische - Betreuung von Versicherten, die an Hypertonie und ersten Begleiterkrankungen leiden. „Der einzelne Versicherte steht im Vordergrund. Er wird individuell beraten und soll dabei unterstützt werden, mit seiner Erkrankung besser eigenverantwortlich umzugehen. Wir wollen also eher die Selbstinitiative aktivieren“, erläutert Ralf Hermes, Vorstand der IKK Nord.
Medizinisch geschulte Fachkräfte von AnyCare stellen zunächst in ersten Telefongesprächen den aktuellen Gesundheitszustand und die individuelle Versorgungs-situation fest und bestimmen die inhaltlichen Schwerpunkte. Gemeinsam mit dem Patienten wird dann ein individueller Betreuungsplan entwickelt. Dieser sieht regelmäßige telefonische Beratungsgespräche vor. Ferner erhalten die Patienten themenspezifische Medien - und bei Bedarf können Kontaktpersonen vor Ort und Leistungserbringer eingebunden werden, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren
Der Betreuungszyklus ist auf 12 Monate angelegt.
Ansprechpartner:
regina.rhein@ikk-nord.de, Telefon: 0395 4509-280
presse@anycare.de; Telefon: 0711 8931-573.
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