Meldungen

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Jahresmeldungen in der Unfallversicherung

Seit dem 1.1.2016 ist für jeden in der Unfallversicherung (UV) versicherten Beschäftigten bis zum 16.2. des Folgejahres eine Unfallversicherung-Jahresmeldung (Grund der Abgabe „92“) mit den in der Unfallversicherung beitragspflichtigen Arbeitsentgelten eines Arbeitnehmers bezogen auf das abgelaufene Kalenderjahr abzugeben.

Eine unterjährige Meldung ist seit 1.1.2017 jedoch für bestimmte Konstellationen erforderlich und insofern schon eine Meldung vor dem 16.2. des Folgejahres erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Teilnehmerunterlagen zu den Arbeitgeberseminaren 2015/2016 bzw. Teilnehmerunterlagen zu den Arbeitgeberseminaren 2016/2017, außerdem stellte der GKV-Spitzenverband einen Fragen- und Antwortenkatalog unter gkv-datenaustausch.de bereit.

Jahresmeldungen für kurzfristig Beschäftigte

Ab dem 1.1.2017 sind keine Meldungen mit dem Grund der Abgabe 50 (Jahresmeldungen) mehr für kurzfristig Beschäftigte zu übermitteln. Die Unfallversicherung-Jahresmeldung (Grund der Abgabe 92) muss dennoch übermittelt werden.

Vereinfachtes Meldeverfahren (Monatsmeldungen)

Seit dem 1.1.2016 haben die Monatsmeldungen (Grund der Abgabe 58) wieder an Bedeutung gewonnen, nach dem die generelle Verpflichtung von monatlichen Entgeltmeldungen bei mehrfachbeschäftigten Arbeitnehmern Ende 2014 aufgehoben wurde. Gegenwärtig entsteht eine Verpflichtung zu Abgabe dieser Meldungen, wenn die jeweilige Krankenkasse als Einzugsstelle hierzu auffordert.

Die jeweilige Aufforderung durch die Einzugsstelle erfolgt, wenn bei mehrfachbeschäftigten in den Jahresmeldungen erkennbar ist, dass die Person mit der Summe der Entgelte aus den Beschäftigungsverhältnissen die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Teilnehmerunterlagen zu den Arbeitgeberseminaren 2015/2016, außerdem stellte der GKV-Spitzenverband einen Fragen- und Antwortenkatalog unter gkv-datenaustausch.de bereit.

Fotohinweis: © monkeybusiness panthermedia.net