Arthrose

Arthrose

In Bewegung bleiben

Beim Aufstehen macht sich ein leichter Schmerz in den Gelenken bemerkbar und es braucht einen kurzen Moment bis Sie sich wieder schmerzfrei bewegen können? Das können die ersten Anzeichen von Arthrose, auch Gelenkverschleiß genannt, sein. Im Laufe der Zeit wird der schmerzfreie Bewegungsspielraum von Betroffenen immer geringer, denn die Schmerzen in den Gelenken werden stärker. Männer betrifft der Gelenkverschleiß zumeist etwas eher als Frauen, auch sind die Gelenke von Männern und Frauen unterschiedlich häufig betroffen: Bei Männern sind es häufiger die Kniegelenke, bei Frauen die Fingergelenke.

Wir haben Informationen über den schmerzhaften Gelenkverschleiß zusammen getragen und dazu ein paar Tipps, wie Sie die Schmerzen bewältigen oder ganz aus dem Weg gehen können.

Bewegliche Gelenke

Über 100 Gelenke lassen unseren Körper beweglich sein. Davon sind allein 30 Gelenke in den Händen dafür verantwortlich, dass wir greifen, uns abstützen oder unserem Partner die Hand geben können. In den Gelenken treffen wenigstens zwei Knochen aufeinander, deren Enden abgerundet sind und gemeinsam eine bewegliche und doch haltbare Verbindung bilden. Wir können damit gehen und sitzen, arbeiten und Sport treiben und auch entspannt auf dem Sofa liegen.

Gelenke können:

  • Sich stufenlos und gleitend in die Richtung bewegen, die für die momentane Bewegung bzw. Aufgabe benötigt wird. Das Gleiten der Knochenenden gegeneinander wird durch einen Flüssigkeitsfilm ermöglicht, die Gelenkschmiere.
  • Plötzliche Bewegungen und harte Stöße dämpfen. Dafür ist an den Enden der Knochen eine Knorpelschicht zuständig, die in solchen Fällen wie ein Prellbock oder Puffer wirkt.
  • Dem Skelett in allen normalen Bewegungen Halt geben, damit die Knochenenden nicht gegeneinander verrutschen. Die Bänder und sehnige Enden der Muskeln sorgen mit dafür, dass die Gelenke nur bestimmte Bewegungen zulassen können.

Beschreibung

Etwa zwei Drittel der Menschen in den Industrieländern leidet unter Schmerzen in den Gelenken, mit zunehmender Tendenz. Arthrose entsteht beispielsweise dann, wenn ein Gelenk auf Dauer ungleichmäßig oder zu stark belastet wird. Die Knorpelflächen können nicht mehr ausreichend gegeneinander gleiten, und der Knorpel „knirscht“ gegeneinander. Im Laufe der Zeit reiben sich die Knorpelflächen auf, bis die empfindliche Knochenhaut gegeneinander reibt. Daher rühren die Schmerzen, die Arthrosebetroffene spüren. Bis dahin wurde allerdings schon eine mehr oder weniger große Gelenkfläche in Mitleidenschaft gezogen und dieser Schaden ist oftmals nach dem aktuellen Stand der Medizin nicht mehr zu beheben.

Wenn erste Anzeichen für einen Gelenkverschleiß bestehen, sollten Betroffene umgehend ärztlichen Rat einholen. Denn in einem frühen Stadium der Arthrose lassen sich die Schmerzen noch gut behandeln. Bewegungsschulung und Gewichtsmanagement helfen anschließend ein Fortschreiten der Krankheit zu bremsen.

Ursachen und Symptome

Die Häufigkeit von Arthrose steigt aus einer Vielzahl von Gründen. Zum einen werden wir immer älter, so dass die altersbedingte Abnutzung der Gelenke zunehmend schmerzhaft werden kann. Außerdem belasten viele Menschen ihre Gelenke ungünstig, beispielsweise mit einseitiger Belastung oder mit einem zu hohen Körpergewicht. Zusätzlich kommen weitere lebensstilbedingte Ursachen hinzu, die den Verschleiß der Gelenke verstärken können. Das können beispielsweise sein:

  • Folge von Unfällen
    Wer viel Sport treibt, der belastet seine Gelenke auch mal mehr als gut ist. Kleine Risse in der Gelenkkapsel oder Teilabriss von Bändern können die Folge sein. Dadurch kann es zu einer ungleichmäßigen Belastung des Gelenks kommen, die zu Arthrose führen kann.
  • Arthritis
    Ist eine entzündliche Gelenkserkrankung, die zu den rheumatischen Erkrankungen gehört. Sie führt dazu, dass die Sehnenansätze rund um die Gelenke schmerzen und verdicken. Wenn diese Gelenksentzündung chronisch wird und Betroffene dauerhaft eine Schonhaltung einnehmen, kann als Folge Arthrose entstehen.
  • Osteoporose
    Hat zunächst nichts mit Arthrose zu tun, denn Osteoporose betrifft den Aufbau und die Stabilität der Knochen, Arthrose betrifft die Gelenke. Wer als Osteoporosebetroffener eine Schonhaltung einnimmt und sich zu wenig und zu vorsichtig bewegt, riskiert auf Dauer ebenfalls Arthrose.
  • Übergewicht
    Gilt als einer der Hauptrisikofaktoren für die Arthrose an den Kniegelenken. Speziell die Knie müssen das gesamte Körpergewicht tragen und gleichzeitig die Hauptlast bei Bewegung. Ist das Körpergewicht zu hoch, knicken die Knie unter Umständen ein, die Beine bilden eine X-Form aus. Die Kniegelenke werden ungleichmäßig belastet, auf Dauer entsteht eine Arthrose.
  • Mangelnde Bewegung
    Bewegung ist für die Versorgung der Gelenke mit Nährstoffen unbedingt notwendig. Wer sich zu wenig bewegt, der versorgt die Knorpel und die Gelenkflüssigkeit zu wenig. Gleichzeitig lässt Bewegungsmangel die Muskeln und Bänder erschlaffen, darunter kann die Gelenkstabilität leiden. Die Gelenke werden ungleichmäßig belastet, der Knorpel kann leiden.
  • Einseitige Belastung
    Ist häufig die Ursache von berufsbedingten Arthrosen. Fliesenleger und Gärtner leiden beispielsweise aufgrund ihrer Tätigkeit beim Fliesen- und Plattenlegen häufig unter Kniegelenksarthrose.
  • Flüssigkeitsmangel
    Zu wenig zu trinken sorgt dafür, dass die Gelenkflüssigkeit zwischen den Knorpelflächen in den Gelenken eindickt. Dann kann der Knorpel während der Bewegung ebenfalls nicht mehr gut übereinander gleiten und beginnt unter Umständen zu knirschen. Dauert die Durstphase für den Körper sehr lang an, können ebenfalls Arthrosen entstehen, dann besonders an den Gelenken, die nicht so häufig genutzt werden.

Diagnose und Behandlung

Erste Anzeichen für eine Arthrose sind Spannungsgefühle und eine Steifigkeit in den Gelenken, die häufig stark belastet werden, sei es durch Sport oder durch die (berufliche) Tätigkeit. Im Laufe der Zeit schmerzen diese Gelenke auch bei Bewegungen, besonders bei stoßweisen Bewegungen. Wenn die Arthrose noch weiter fortgeschritten ist, dann schmerzen die Gelenke auch im Ruhezustand.

Die Schmerzen sind nur ein Zeichen für eine Arthrose, im Laufe der Zeit wird die Knorpelschicht an den Knochen abgerieben. Im weit fortgeschrittenen Stadium reiben im Gelenk die Knochen aneinander und die Gelenke verändern ihre Form. In der Arztpraxis wird von den betroffenen Gelenken eine Röntgenaufnahme gemacht. Darin sind die Veränderungen sichtbar, die zu den Schmerzen führen: der Gelenkspalt ist schmaler geworden, die angrenzenden Knochen haben bereits Schäden erlitten und die Gelenke passen unter Umständen nicht mehr richtig ineinander.

Als Soforthilfe werden den Betroffenen gegen die Schmerzen zunächst Schmerzmittel verordnet. Denn das Ziel einer Arthrosetherapie ist es, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität der Patienten wieder zu verbessern.

Ist eine weit fortgeschrittene Arthrose nicht mehr aufzuhalten, werden im ärztlichen Beratungsgespräch Operationsmöglichkeiten aufgezeigt. Je nach Zustand des noch vorhandenen Knorpels kann er operativ ersetzt oder im Wachstum angeregt werden. Der größte mögliche Eingriff ist der komplette Austausch des Gelenks.

Sowohl mit als auch ohne Operation werden den Patienten folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Wenn Übergewicht der Auslöser für die Arthrose ist, sollte unbedingt das Zuviel an Gewicht abgebaut werden. Damit können sich die Gelenke etwas erholen und es kann verhindert werden, dass sich der Knorpel in den Gelenken weiter abbaut. Weitere Infos zu den Themen Übergewicht und Abnehmen erhalten Sie in unserem Themenspecial Aktiv leichter leben.
  • Mit einem Muskelaufbautraining werden die Muskeln rund um die betroffenen Gelenke gekräftigt. Damit übernehmen sie etwas mehr von der notwendigen Arbeit bei Bewegungen und helfen ebenfalls die Gelenke zu entlasten.
  • Mittels einer Wärmebehandlung werden die Gelenke dann geschmeidig gemacht, wenn es keine akute Entzündung im Gelenk gibt. Umgekehrt wird das gleiche mit einer Kältebehandlung erreicht, wenn das betroffene Gelenk akut entzündet ist.
  • In einer vom Arzt verordneten Krankengymnastik werden die betroffenen Gelenke wieder mobilisiert, anschließend lernen Patienten diese Gelenke wieder einzusetzen.
  • Hilfe zur Selbsthilfe geben spezielle Patientenschulungen, die auch unter dem Namen „Gelenkschule“ oder „Knieschule“ angeboten werden. Darin erfahren Betroffene Wissenswertes über die medizinischen Hintergründe, üben den Umgang mit Schmerzen ein und lernen, sich im Beruf und im Alltag gelenkschonend zu verhalten.
  • Je nachdem, welche Gelenke betroffen sind, können auch verschiedene Hilfsmittel den Arthrosebetroffenen helfen: „Anti-Schock“-Absätze oder individuell angepasste Einlegesohlen für die Schuhe, Keilkissen zum Sitzen oder auch Bandagen zum Stützen der Gelenke.
  • Für Alltagstätigkeiten gibt es ebenfalls viele Hilfen: um das schwere Heben und Tragen beim Einkaufen zu verhindern können Sie einen Trolley nutzen, für das Besteck gibt es Griffverdickungen und zum Öffnen von Gläsern und Flaschen gibt es ebenfalls Öffnerhilfen. Lassen Sie sich in einem Sanitätsfachgeschäft informieren.

Aus der Indischen Lebens- und Gesundheitslehre Ayurveda ist bekannt, dass bunte, scharfe Gewürze entzündungshemmende Eigenschaften mit sich bringen. Daher kommt auch der Tipp, die Gewürze Kreuzkümmel (Cummin), Koriander und Muskat zu gleichen Teilen zu mischen und davon täglich ein bis zweimal drei Messerspitzen einzunehmen. Das kann pur oder mit Wasser oder Joghurt vermischt sein. Die Gewürzmischung eignet sich auch in Soßen zu Fleisch, Gemüse oder im Salatdressing. Die sekundären Pflanzenstoffe, die diese Gewürze enthalten, wirken auf die Gelenkschleimhaut anregend. Die Gelenkschleimhäute werden angeregt (wieder) mehr Gelenkschmiere zu bilden und damit die Bewegung der Gelenke zu erleichtern. Die Veränderungen, die zuvor eine Arthrose im Gelenk mit sich gebracht hat, werden durch diese Gewürze nicht wieder rückgängig gemacht, sondern nur die Bewegung der Gelenke erleichtert. Dadurch bauen sich Spannungen und Schmerzen im betroffenen Gelenk ab.

Neue gesetzliche Regelung
Seit April 2016 gilt die Arthroskopie am Knie nur noch in Ausnahmefällen als sinnvoll und nutzbringend. Dann wird diese „Schlüsselloch“-Untersuchungsmethode nur noch bei Gelenkblockaden und Verletzungen, beispielsweise am Meniskus oder am Kreuzband, von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Hintergrund ist, dass die Arthroskopie bislang zwar sehr häufig eingesetzt wurde, der Nutzen für die betroffenen Patienten aber vergleichsweise gering war.

Im Knie

Das Kniegelenk ist das größten unserer Gelenke und muss im Bedarfsfall ein Vielfaches des Körpergewichts tragen können. Es ist ein Sonderfall unter unseren Gelenken, da es ein zusammengesetztes Gelenk ist, das aus zwei Einzelgelenken besteht. Nach vorn liegt das Gelenk zwischen Oberschenkelknochen, Kniescheibe und Schienbein - das Kniescheibengelenk. Nach hinten liegt das Gelenk zwischen Oberschenkel und Wadenbein - das Kniekehlgelenk. Beide sind miteinander durch mehrere Bäder verbunden und sorgen dafür, dass sich das Knie sowohl drehen als auch beugen kann.

Treten im Knie schmerzhafte Verschleißerscheinungen auf, hat das Folgen für den gesamten Körper. Nicht nur, dass der Schmerz jegliche Freude an der Bewegung nimmt. Im Laufe der Erkrankung wird die gesamte Statik des Körpers verändert und hat durchaus weitere Gelenkschäden zur Folge, beispielsweise an der Hüfte oder im unteren Rücken. Die Arthrose im Knie ist einer der häufigsten Gründe für die Implantation eines Gelenkersatzes. Etwa 80.000 Menschen erhalten in Deutschland pro Jahr eine Knieprothese, allerdings erst dann, wenn es schon zu starken Einschränkungen der Mobilität und Beweglichkeit verbunden mit langjährigen Schmerzen gekommen ist.

Eine Kniearthrose entwickelt sich über Jahre hinweg, in denen der Kniegelenkknorpel immer weiter geschädigt wird, bis er stellenweise vollständig verschwunden ist und die Knochen bei Bewegungen an der Stelle direkt aufeinander reiben. Der Knorpelabrieb verursacht eine Steifigkeit im Gelenk, Schmerzen, Entzündungen und Gelenkergüsse. Die Ursachen für eine Kniearthrose können zum einen Verschleißerscheinungen sein, zum anderen können sie Folge von Sportverletzungen, Unfällen oder Fehlstellungen des Gelenks sein.

Um einer Kniearthrose frühzeitig zu begegnen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, denn eine Knieoperation sollte immer der allerletzte Ausweg aus den Schmerzen sein.

  • Kältebehandlungen die Schmerzen können zunächst lindern.
  • Wärmebehandlungen können dann die Muskeln und Bänder lockern und damit die Beweglichkeit erhöhen.
  • Elektrotherapie beeinflusst die Schmerzleitung im Gelenk und kann dadurch die Schmerzempfindlichkeit herabsenken, danach fallen ebenfalls die Bewegungen wieder leichter.
  • Orthopädische Maßeinlagen oder Schuhe verändern die Statik der gesamten Beine von den Füßen bis zur Hüfte und weiter bis zum Rücken. Damit können Fehlstellungen korrigiert und die Schmerzen gelindert werden.
  • Schmerzmittel können (vorübergehend) akute Schmerzen lindern, sollten allerdings nicht zur Dauerbehandlung auf Lebenszeit werden.
  • In bestimmten Fällen ist auch eine Arthroskopie im Kniegelenk möglich und sinnvoll. Dazu sollten Betroffene sich unbedingt in der behandelnden Praxis ausführlich beraten lassen.

Bei Frauen

Frauen sind von Arthrose in der Regel erst später betroffen als Männer, da sie normalerweise nicht die körperlich schweren Tätigkeiten ausüben. Während bei Männern als erstes eine Arthrose im Knie auftritt, ist es bei Frauen die Arthrose in den Fingergelenken, speziell die so genannte Heberden-Arthrose.

Einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Wechseljahren und dem Auftreten von Arthrose gibt es nicht. Doch eine Verbindung zu Osteoporose, die sich meistens erst nach den Wechseljahren bemerkbar macht, lässt sich feststellen. Denn weil Osteoporose ebenfalls mit Schmerzen verbunden ist, nehmen die betroffenen Frauen häufig eine Schonhaltung ein und bewegen sich weniger. Damit können die Gelenke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, die Gelenkflüssigkeit wird zähflüssiger und die Knorpelschichten können unter Umständen gegeneinander reiben.

Frauen sind auch besonders von schmerzhaften Gelenkveränderungen an den Füßen betroffen, wenn sie häufig High Heels tragen. Denn das komplette Körpergewicht wird in diesen Schuhen nicht über den ganzen Fuß verteilt, sondern lastet nur noch auf dem Vorfuß. Das führt im Laufe der Zeit zu einer ungleichmäßigen Belastung der Fußgelenke bis hin zu Deformationen (Hammerzeh). Informationen, wie Sie Ihre Füße gesund halten, bekommen Sie in unserem Themenspecial Gesunde Füße.

Als Folge von Typ 2-Diabetes

Arthrose ist eine häufige Folgeerkrankung der Typ 2-Diabetes. Das hat nach aktuellen Studien zwei Ursachen: zum einen haben Typ 2-Diabetiker sehr häufig Übergewicht. Dieses Zuviel an Gewicht belastet die Gelenke an den Füßen und Beinen sehr stark, unter Umständen kann dadurch eine Arthrose entstehen kann. Zum anderen gelangt der Blutzucker in die Gelenkflüssigkeit. Dieser Zucker schädigt die Knorpelzellen und fördert die Bildung von Entzündungsstoffen in den Gelenken. Damit sind deshalb nicht nur stark belastete Gelenke arthrosegefährdet, sondern auch alle anderen Gelenke. Eine weitere Komplikation ergibt sich dadurch, dass der Blutzucker die Nervenzellen schädigt. Betroffene Diabetiker bemerken den Arthroseschmerz nicht frühzeitig genug, belasten die betroffenen Gelenke weiter und tragen damit zum weiteren Knorpelabbau bei.

Vorbeugen

Eine vorhandene Arthrose lässt sich nicht heilen, sondern nur lindern. Deswegen ist es ratsam, eine Arthrose gar nicht erst entstehen zu lassen. Gesunde Ernährung, gelenkschonende Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht helfen dabei.

Eine Ernährungsform, die dabei helfen kann, Arthrose zu vermeiden oder zumindest zu lindern, folgt den Grundsätzen der gesunden Ernährung mit wenig Fleisch, viel Gemüse und Obst, mageren Milchprodukten, ballaststoffreichen Vollkornprodukten und hochwertigen Ölen. Besonders die pflanzlichen Öle in Nüssen gelten als gutes „Gelenkfutter“.

„Wer rastet, der rostet“ - diese Weisheit gilt ganz besonders für Arthrosegefährdete. Denn die Gelenke wollen bewegt werden, damit sie sich mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen können. Als gelenkschonende Sportarten gilt alles das, was in fließender Bewegung durchgeführt wird: Nordic Walking, Radfahren, Skilanglauf, Schwimmen und Wassergymnastik, Tai Chi, Qigong, Yoga und Pilates. Bei allen diesen Sportarten wird „nur“ das eigene Körpergewicht bewegt und werden die Gelenke nicht über ein gesundes Maß hinaus beansprucht.

Sowohl mit gesunder Ernährung als auch mit regelmäßiger moderater Bewegung kann Übergewicht verringert oder ganz vermieden werden.

Weiterführende Informationen

  • Fußfehlstellungen können eine Ursache für Knieprobleme sein. Lesen Sie mehr über gesunde Füße im Themenspecial Gesunde Füße.
  • Wie Sie auch beim Älterwerden gesund bleiben, zeigt Ihnen unser Themenspecial Gesund älter werden.
  • Tipps zum Umgang mit Schmerzen bietet das Themenspecial Schmerz.
  • Informationen zur Behandlung von Arthrose und Rheuma im Gesundheitsportal Onmeda unter www.onmeda.de.
  • Aktuelle Daten und umfangreiche Informationen zu Arthrose liefert das Themenheft Nr. 54 des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de.
  • Die Rheuma-Liga e.V. bietet u.a. einen Arthrose-Risiko-Check und ein Faltblatt mit Bewegungsübungen bei Arthrose zum Download an unter www.rheuma-liga.de.

Fotohinweis: © Nils Julia Weymann Pfeifer panthermedia.net